„Wir sensibilisieren Kinder und Jugendliche für ein gutes Miteinander“

veröffentlicht 29.01.2026, Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim

Dekanatsjugendreferentin Britta Nicolay schätzt die guten Rahmenbedingungen und Strukturen der Kirche für die Kinder- und Jugendarbeit.

Wenn die Dekanatsjugendreferentin des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim, Britta Nicolay, von ihrer Arbeit erzählt, spürt man, wie wichtig ihr die Anliegen „ihrer“ Kinder und Jugendlichen sind. Die Sozial- und Religionspädagogin, die seit dem 1. Februar 2024 im Evangelische Dekanat zusammen mit Dekanatsjugendreferent Volker Heuser und den vier Gemeindepädagoginnen Conny Abdullah, Margarete Ruppert, Michelle Schmidt und Kim Zimmermann für die Kinder- und Jugendarbeit zuständig ist, weiß aus ihrer mittlerweile langjährigen beruflichen Erfahrung, „was Kinder- und Jugendarbeit bewirken kann“.

Besonders am Herzen liegt der in Kirn geborenen jungen Frau die Jugendpolitik: „Mir ist es wichtig, dass Jugendliche mit ihren Anliegen gehört werden“, deshalb ist die Unterstützung der Jugendvertretung im Dekanat, der EJVD, auch einer ihrer Arbeitsschwerpunkte. Wer bei der EJVD mitmacht, erhält u.a. ein umfangreiches Wissen zum Thema „Demokratische Mitbestimmung“. Praktisch trainiert wird das Ganze bei den EJVD-Vollversammlungen, aber auch wenn die Mitglieder der EJVD die Interessen der Jugendlichen auf Gemeinde-, Dekanats- oder sogar Landeskirchenebene vertritt.

„Außerdem bieten wir den jungen Menschen, die sich bei uns im Dekanat in den Gemeinden und Nachbarschaftsräumen engagieren“, so die Dekanatsjugendreferentin, „eine fundierte Ausbildung zur Jugendleiter*in. Nicht nur hier, auch bei unseren vielen anderen Angeboten sensibilisieren wir sie für ein gutes Miteinander. Kurz gesagt, wir helfen den jungen Menschen, sich selbst besser kennen zu lernen, eigene Stärken zu entdecken, selbstbewusster zu werden und wichtige Fähigkeiten für ihr Leben zu entwickeln. Dabei bieten wir die Möglichkeit, sich mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen und im Glauben an Gott heranzuwachsen.“ Die pädagogische Arbeit findet in vielfältiger Weise statt. Die guten Rahmenbedingungen und Strukturen bei der Kirche machen es möglich. 

Was Britta Nicolay allerdings Sorgen macht, ist die Tatsache, dass sich immer weniger Familien angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten eine Freizeit für ihre Kinder leisten können. „Mir ist es aber wichtig, so vielen jungen Menschen wie möglich die Teilnahme zu ermöglichen. Denn gerade, wenn man länger gemeinsam unterwegs ist, entsteht ein gutes Miteinander, wird auch eine persönlichkeitsbildende Arbeit möglich.“ Auf der Suche nach Möglichkeiten, die Freizeitkosten noch erschwinglich zu halten, hat sie mittlerweile einige Spender*innen gefunden, die ihr Anliegen fördern. Auch der neugegründete Förderverein des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim hat sich für 2025 die Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit im Dekanat auf seine Fahnen geschrieben.