„Wir öffnen Türen“ – unter diesem Motto haben das Evangelische Dekanat Ingelheim-Oppenheim und die Regionale Diakonie Rheinhessen mit einem kleinen Empfang den Startschuss für eine besondere Kooperation in Nieder-Olm gegeben. Im zweiten Stock des Gebäudes „Am Hahnenbusch 14B“ haben nicht nur die Gemeindeübergreifende Trägerschaft des Dekanats, deren Kita-Sozialarbeiterinnen („Quintettkräfte“) und die Mitarbeitendenvertretung des Dekanats eine neue, großzügigere Heimat gefunden.
Auch die Regionale Diakonie Rheinhessen kann in den neuen Räumen ihr Beratungsangebot in Nieder-Olm, das bislang nur die Schuldnerberatung umfasste, wesentlich erweitern: die Mitarbeitenden der Diakonie bieten den Menschen in der Region Nieder-Olm nun zusätzlich eine umfassende Beratung in den Bereichen Schwangerschaft, Glücksspielsucht und Wohnraumsicherung an. Der Einzug des erweiterten Angebotes der Regionalen Diakonie in die vom Dekanat angemieteten Räume bedeutet zugleich eine Intensivierung der Zusammenarbeit der beiden kirchlichen Institutionen, die in Zukunft weiter ausgebaut werden soll.
Die stellvertretende Dekanin und Tourismuspfarrerin des Dekanats, Vanessa Bührmann, wünschte sich in ihrer Begrüßungsansprache für die Arbeitsatmosphäre in den neuen Räumen: „Offenheit, Kommunikation, Humor und gute Gespräche auf dem Gang – denn oft entstehen gerade dort die besten Ideen“. Dass diese guten Wünsche bereits bei der Einweihungsfeierlichkeit zu einem Gutteil in Erfüllung gegangen sind, war schon an dem lebhaften Austausch zwischen den Gästen der Veranstaltung – unter denen sich u. a. der Leiter der Regionalen Diakonie Rheinhessen, Klaus Engelberty, eine Vertreterin des GüT-Trägervorstandes, Christine Pfeffer, und zahlreichen Leitungen der GüT-Kitas befanden – zu spüren. So tauschten sich die Diakonie-Mitarbeitenden mit den GüT-Sozialarbeiterinnen aus, unterhielten sich MAV-MitarbeiterInnen mit Kita-Leiterinnen.
Klaus Engelberty, Leiter der Regionalen Diakonie Rheinhessen, betonte in seiner Rede: „Ich freue mich, dass wir als Diakonie diesen Schritt gegangen sind. Wir haben damit, wie ich glaube, eine Versorgungslücke in der Region geschlossen. Außerdem hoffe ich, dass wir in unserer Kooperation zwischen Evangelischem Dekanat und Diakonie noch viele weitere gemeinsame Schritte gehen werden.“
Die Geschäftsführerin der Gemeindeübergreifenden Trägerschaft für Kitas im Dekanat Ingelheim-Oppenheim, Sabine Bezvald, wertete den Umzug der GüT in die großzügigeren Räumlichkeiten als weiteren Meilenstein in der positiven Entwicklung des stetig wachsenden evangelischen Kita-Verbundes der GüT. Immerhin habe sich die Zahl der von der GüT betreuten Kitas auf mittlerweile zwölf erhöht. „Die neuen Verwaltungsräume bieten für unsere Arbeit gute Rahmenbedingungen. Sie sind ein Zeichen für Wachstum, Stabilität und Vertrauen in unsere Arbeit.“ Der stellvertretende MAV-Vorsitzende Volker Heuser schloss den Reigen der Festredner und hoffte, dass die Räume zu einem „Begegnungsraum für all‘ unsere Dienste werden.“