Konfi-Adventure 2026: Gemeinsam – Stark – Verbunden

veröffentlicht 03.11.2026 von Britta Nicolay, Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim

Auch dieses Jahr lockte das Angebot des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim für KonfirmandInnen KonfirmandInnengruppen aus dem gesamten Dekanatsgebiet an die Oppenheimer Landskrone.

„Das Konfi-Adventure ist ein fest etabliertes Angebot für die Konfi-Gruppen im Dekanat und die Begeisterung an der Teilnahme ist auch von Seiten der Pfarrpersonen immens, weil sie wissen, dass die Teilnahme am Adventure für den Gruppenprozess wertvoll ist“, sagt Britta Nicolay (Dekanatsjugendreferentin), die gemeinsam mit allen Hauptamtlichen im Bereich Kinder- und Jugendarbeit des Dekanats das Konfi-Adventure organisiert. 

Allein die Konfis wissen nicht, was auf sie an dem Tag zukommt, und so gilt es, ab der ersten Minute die Konfis zu „catchen“, so Nicolay. Das wurde durch den Open Air Jugendgottesdienst direkt geschafft. Unter dem Titel „Gemeinsam – Stark – Verbunden“ sangen die Konfis Lieder und tanzten dazu. Sie hörten und sahen die biblische Geschichte „Heilung eines Gelähmten“, die von Jugendlichen schauspielerisch in Szene gesetzt wurden und erlebten dabei eine Verbundenheit miteinander. 

Das Gefühl der Verbundenheit innerhalb der Konfi-Gruppen wurde im Anschluss durch das Durchlaufen des Parcours noch verstärkt. An zwölf Stationen, die von ehrenamtlichen Jugendlichen angeleitet wurden, mussten die Konfis ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen, um die Aufgabe an den Stationen zu erfüllen und Punkte zu erreichen.

„Die Ehrenamtlichen bewerten die Gruppen nach ihrer erzielten Punkteleistung entsprechend der Aufgabe und richten den Blick intensiv auf die Teamarbeit“, erklärt Nicolay. Damit viele Fähigkeiten bei den Stationen berücksichtigt werden und Konfis die Möglichkeit haben, sich entsprechend ihrer Fähigkeiten einzubringen, gibt es differenzierte Schwerpunkte. Es gab Aufgaben zum Nachdenken und Diskutieren ebenso wie Kooperationsspiele, sportlich ambitionierte Spiele und Spiele, bei denen Kreativität gefordert wurde. “Äußerst hilfreich sind auch unsere Kooperationspartner wie die Mobile Jugendarbeit mittleres Selztal”, lobt die Dekanatsjugendreferentin, "die eine Station zu ihrem Arbeitsschwerpunkt durchführen. Wir ermöglichen den Kooperationspartnern so ihre eigenen inhaltlichen Zugänge zu Konfis“, erklärt Nicolay. 

Alle Bewertungen der Konfi-Teams fließen schließlich in die Auswertung bzw. in die Siegerehrung mit ein. Geehrt werden insbesondere die Gruppen, die eine hervorragende Teamarbeit zeigten und die meisten Punkte im Parcours erreichten. Für die tolle Leistung erhalten die Gruppen eine finanzielle Unterstützung für eine gemeinsame Aktivität ihrer Wahl.

„Das alles klingt alles recht einfach. Ist es auf den ersten Blick auch", erklärt Britta Nicolay, "Aber ist es trotzdem nur dank der unglaublich hohen Zahl von 30 Ehrenamtlichen möglich, die das Konfi-Adventure unterstützen. Und die Motivation der jugendlichen Ehrenamtlichen zeigt auch, dass es ihnen Spaß macht. In großen Teilen haben die Ehrenamtlichen selbst früher als Konfi das Adventure erlebt und übernehmen danach die Aufgabe als StationsteamerIn. Und das auch manchmal mehrere Jahre hintereinander“, betont Nicolay freudig.

Die Begeisterung aller TeamerInnen und Teilnehmenden für das Konfi-Adventure nahm auch Landrat Thomas Barth während seines Besuchs wahr. So hofft Nicolay, dass das Team der jugendlichen Ehrenamtlichen im Jahr 2027 weiter besteht oder sich im Idealfall sogar weiter vergrößert. 

Die Kooperationspartner des vom Dekanat ausgerichteten Konfi-Adventures sind: die Stadt Oppenheim die eine kostenfreie Nutzung der Landskrone erlaubt; Moja (Mobile Jugendarbeit mittleres Selztal), Suchtprävention der Regionalen Diakonie Rheinhessen und Brot für die Welt